Wie alles begann
2015 traf Marita Hoffmann-Durben in einem Flüchtlingsheim in Leiwen auf Issa Maddo, einen jungen Mann, der aus der Zentralafrikanischen Republik geflohen war. Seine Familie hatte er durch dramatische Umstände verloren. Hinter ihm lagen Krieg, Haft in Libyen, die lebensgefährliche Überfahrt über das Mittelmeer.
Marita, die ehrenamtlich Traumatherapie für Geflüchtete anbot, begleitete Issa medizinisch und menschlich. Bald zog er zeitweise in das Haus der Familie Hoffmann. Erst durch das Rote Kreuz fand Issa seine Familie wieder – geflohen in den Süden des Tschad.
2019 kehrte Issa zu seiner Familie zurück. Bei Johannes und Marita blieb ein Gedanke:
„Wir könnten mehr tun."
2020 reiste Marita nach Kélo, um Issa und seine Familie zu besuchen. Während dieser Reise wurde klar: Wir möchten eine Schule bauen – wo die Kinder und alle Angestellten auch Essen bekommen. Ein Bauplatz mitten in Kélo wurde gekauft, die erste Genehmigung eingeholt. Aus der Idee wurde Realität.






